Archive for the ‘Automobile’ Category

Technische Weihnachten im Radio

19. Dezember 2011

Am 24.12.2011 um 16:30-17:00 Uhr präsentiert die Computersendung „Forschung aktuell“ im Deutschlandfunk Festliches für Techniker: Ein Hörstück mit Programmierung, Schaltkreisen und Robotern. Die Sendung „Digital gestörte Weihachten“ ist im Stil eines kleinen Hörspiels produziert. Den Baum schmückt der Hardware-Fachmann und Gastgeber Manfred Kloiber – mit vielen Pannen und Steuerungskurzschlüssen. Weiter Infos gibt’s hier!

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Stolz präsentierte Gottlieb Daimler…

28. November 2011

… am 18. 8. 1896 den weltweit ersten LKW.

Der Sohn eines Bäckermeisters lernte nach seinem Maschinenbaustudium in seiner ersten Anstellung in einer Maschinenbaufabrik den Konstrukteur Wilhelm Maybach kennen. Aus der lebenslangen Freundschaft und Zusammenarbeit erwachsen nicht nur der erste benzinbetriebene Verbrennungsmotor, das erste Motorrad (1885), die erste motorbetriebene Kutsche (1886) oder auch Motoren für Boote, Lokomotiven und Luftschiffe (1887/1888) sondern auch die 1890 gegründete Daimler-Motoren-Gesellschaft.

Am 18.8.1896 schließlich präsentiert sein Konzern den ersten motorisierten Lastwagen der Welt, den „Phönix“:

Ein Zweizylinder-Motor mit 1,06 Liter Hubraum erbrachte eine Leistung von 4 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h. Unter freiem Himmel sitzend und auf eisernen Rädern konnte der Fahrer rund 200 Kilometer fahren. Am 1. Oktober 1896 lieferte die Daimler-Motorengesellschaft den ersten LKW in London aus.

Weitere Infos hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gottlieb_Daimler

Warum ist das Lenkrad der Autos in England rechts?

9. November 2011

Als Linksverkehr bezeichnet man die Art von Verkehrsführung, bei der  im Gegensatz zum Rechtsverkehr auf der linken Spur – jeweils in Fahrtrichtung gesehen – der Straße gefahren wird. Linksverkehr wir hauptsächlich in den früher von Britannien regierten Ländern praktiziert.

Zahlreiche Erklärungen und Theorien versuchen, diese Art der Verkehrsführung zu erklären. Man geht beispielsweise davon aus, dass die Rechts- bzw. Linkshändler die jeweilige Norm bestimmten. Unter anderem wird diese, für uns Deutsche „Rechtsfahrer“, ungewöhnliche Art zu fahren, auch auf die Zeit zurückgeführt, in der unser eins mit Kutschen oder Pferden durch die Gegend reiste. Damals hielten manche gegebenenfalls die Zügel links, rechts oder mittig.

Auch wenn es willkürlich klingt, gibt es keinen Grund zur Sorge, eine Umstellung von Rechts- auf  Linksverkehr ist sehr aufwendig und daher nicht mehr machbar.

Mehr Infos hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Linksverkehr

Warum bekam der PKW den Namen „Auto“?

21. September 2011
Automobile

Die umgangsprachliche Bezeichnung für „Kraftfahrzeug“ ist eine Kurzform des frühen 20. Jahrhunderts. Es geht zurück auf das Ende des 19. Jahrhunderts aus dem gleichbedeutenden französischen „automobile“ entlehnte Hauptwort Automobil. Wörtlich bedeutet es „Selbst (auto)beweger(mobil)“ und gehört ursprünglich zu griechisch „autós“ = „selbst“ und lateinisch „mobilis“ = „beweglich“.

Hier gibt’s mehr Infos:
www.wasistwas.de

Ohne Lenkrad dafür mit Gedanken steuern?

22. August 2011

Ein Auto per iPhone, iPad oder gar Gedanken zu steuern – das macht Technologie möglich, die für autonome Autos entwickelt wurde. Sie beweist: Künstliche Intelligenz wird in Zukunft den Straßenverkehr erobern – allerdings nur vom Beifahrersitz aus.

Fotoquelle: FU-Berlin

Mehr Informationen zum Projekt AUTONOMOS:

http://autonomos.inf.fu-berlin.de/

 

Maverick – das Auto, das fliegt

1. August 2011

Ein fahrendes Auto ist Ihnen einfach zu langweilig und Sie haben 80.000 Euro mit denen Sie nichts anzufangen wissen? Dann investieren Sie das Geld doch einfach in Maverick, das zweite fliegende Auto seit 1956. Der Zweisitzer in Tandemkonstruktion gelangt mit Propeller und Gleitschirm in die Luft. Rund 2,5 Stunden kann der kleine Flieger mit einer Tankfüllung fliegen bei 65 Kilometern pro Stunde.

Hier gibt’s weitere Infos:

http://itecusa.org/maverick.html

Auto aus Bambus

18. Juli 2011

Seit 1992 zeigt Frank M. Rinderknecht visionäre Autoideen auf dem Genfer Autosalon. In diesem März 2011 zeigte der Schweizer BamBoo und hier ist der Name Programm. Das an ein Golf- oder Safariauto erinnernde Vehikel besteht teilweise aus Bambusfaser. Zu bestaunen war es vom 3. bis 13. März 2011 in den Messehallen zu Genf.

Rinspeed Bamboo

Dank Elektroantriebs kann man mit dem Bamboo auch mal durch die Dünen fahren und das faltbares Zweirad für das letzte Stück bis ans Meer ist auch an Bord – ebenfalls mit einem elektrischen Helfer bestückt. Eine Autobahn kommt in der heilen Welt des BamBoo nicht vor.

Rinspeed Bamboo

Neben den vielen grau-weiß-braunen Kreationen auf dem Autosalon, weiß die neue Konzeption nicht nur durch das auffällige Design vom weltbekannten New Yorker Popart-Künstlern James Rizzi begeistern. Das Auto bietet wirklich pfiffige Innovationen wie einem Kommunikationsdisplay statt Kühlergrill, einem aufblasbaren Dach, das auch als Strandmatte dient oder einem faltbare Zweirad für die letzten Meter vom Fahrzeug zum Strand.

Rinspeed Bamboo

Über das neuartige „Identiface“, eine Bildschirm-basierende Fläche, entwickelt von MBtech, eine Daimler-Tochter, kann der Fahrer seinen Mitmenschen auch ohne zu reden etwas mitteilen. „Identiface“ ersetzt den Kühlergrill. Auf- und Abspielen lassen sich dank Internet-Verbindung eigene Facebook-Inhalte oder auch Nachrichten. Dafür erdachte der Entwicklungsdienstleister Helveting mit Unterstützung der Zürich Versicherung eigens die „BamBoo-Community“-Plattform.

Rinspeed Bamboo

Hier noch die technischen Daten: Das Fahrzeug bietet vier Personen Platz und verfügt über einen vorne untergebrachte E-Antrieb der Firmengruppe Fräger (German e-Cars) und leistet stattliche 54 kW. Dieses drehmomentstarke Aggregat „made in Germany“ beschleunigt das 1‘090 Kilogramm schwere Gefährt auf eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometer. Dank Leichtbauweise – Stahlchassis mit liegenden Stoßdämpfern trägt eine stabile Composite-Karosserie verbunden mit dem Einsatz von Polymer-Kunststoffmaterialien – reicht der Akku für 105 Kilometer.

Weitere Infos gibt’s hier:
http://www.rinspeed.com/~bamboo

Naja, aber so ganz neu ist die Idee ja doch nicht, z.B. die Shellette aus den 70ziger von Michelotti:

http://www.flickr.com/~photos/fine-cars

http://rides.webshots.com/~Fiat-Shellette

Müssen Elektroautos aussehen wie Elektroautos?

5. Juli 2011

In der Zeitschrift mobility2.0 wurde am 17.03.2011, Seite 2 darüber berichtet, dass Elektroautos anders aussehen müssten, um erfolgreich zu sein: „Was Käufer von Elektroautos anzieht, ist für den Design-Professor Lutz Fügener von der Hochschule Pforzheim klar: „Man muss auf der Straße im Vorbeilaufen erkennen: Das ist so ein Öko-Ding.“’

Seht Ihr das auch so?

Renault Twizy

Zum Download des Heftes geht’s hier:

http://www.leoni-electromobility.com/~mobility_week.pdf

Mehr Infos über den Renault Twizy:

http://www.renault-ze.com/~twizy

Jeff Koons Art Car

15. Juni 2011
BMW Art Car von Jeff Koons

BMW Art Car von Jeff Koons

BMW wird mit einem von Jeff Koons gestalteten Rennwagen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans teilnehmen. Der US-amerikanische Pop-Art-Künstler und die bayerischen Autobauer stellten jetzt in New York das Projekt vor – und Koons zeigte erste Entwürfe des knalligen Renners.
Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Jeff Koons das mittlerweile 17. Art Car aus dem Hause BMW gestalten würde. Heute zeigte der Künstler in New York erstmals Entwürfe, wie er sich die Optik des Autos vorstellt – nämlich sehr bunt und sehr dynamisch. Das passt perfekt, denn gleichzeitig verkündete BMW, dass der von Koons gestaltete M3 GT2 am 12. und 13. Juni dieses Jahres beim 24-Stunden-Rennen im französischen Le Mans an den Start gehen werde. Das fertige Rennauto im Jeff-Koons-Design soll zwei Wochen vor dem Rennen präsentiert werden, am 1. Juni im Centre Pompidou in Paris.

(Quelle: http://www.studio5555.de/?s=Jeff+Koons+Art+Car)

VW-Prototyp unterbietet 1-Liter-Marke… Schick oder?

8. Juni 2011
VW-Prototyp

VW-Prototyp

Volkswagen-Studie XL1 – den Traum von einem 1-Liter Auto hatte Ferdinand Piech schon vor zwei Jahrzehnten. Nun ist es soweit: Die Wolfsburger machen Nägel mit Köpfen und stellen einen extrem sparsamen XL1-Flügeltürer-Hybrid vor. Schauplatz der Premiere ist ausgerechnet der ölreiche Wüstenstaat Qatar, wo der Spritpreis keine Rolle spielt. Volkswagen hat am Vorabend der Qatar Motor Show, die vom 26. bis 29. Januar läuft, eine weitere Studie seines so genannten 1-Liter-Autos vorgestellt. Das als Plug-in-Hybrid ausgelegte Fahrzeug, das offiziell den Namen XL 1 trägt, soll auf 100 Kilometer lediglich 0,9 Litern verbrauchen, damit gibt das Fahrzeug lediglich 24 Gramm CO2 pro Kilometer an die Umwelt ab. Zu dieser Effizienz trägt auch der Leichtbau mit Teilen aus kohlefaserverstärktem Kunststoff und der cW-Wert von 0,186 bei, der durch eine besonders aerodynamische Formgebung erreicht wird.

(Quelle: www.wiwo.de und www.handelsblatt.com)
Siehe auch : (VDI nachrichten, 11. Februar 2011, Nr.6)