Archive for the ‘Computer’ Category

Ideenpark 2012 – erleben Sie wie spannend Technik sein kann!

14. August 2012

Ideenpark LogoSeit dem 11. August 2012 findet in der Messe Essen und dem angrenzenden Grugapark der Ideenpark 2012 statt. Von Thyssen Krupp initiiert wartet hier eine Technikerlebniswelt auf die Besucher, die ihresgleichen sucht. Mehr als 40.000 Besucher waren bereits am Eröffnungswochenende da und bescuchten Garagencity, Weltraumbahnhof und Körperkino oder nahmen an einem der 500 Technikworkshops teil. Der Eintritt ist kostenlos und das Angebot riesig. Hier gibt’s weitere Infos!

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Technische Weihnachten im Radio

19. Dezember 2011

Am 24.12.2011 um 16:30-17:00 Uhr präsentiert die Computersendung „Forschung aktuell“ im Deutschlandfunk Festliches für Techniker: Ein Hörstück mit Programmierung, Schaltkreisen und Robotern. Die Sendung „Digital gestörte Weihachten“ ist im Stil eines kleinen Hörspiels produziert. Den Baum schmückt der Hardware-Fachmann und Gastgeber Manfred Kloiber – mit vielen Pannen und Steuerungskurzschlüssen. Weiter Infos gibt’s hier!

Tschüss Transistor

7. Februar 2011

Hallo Memristor!

„Ein Memristor – der Name ist ein Kofferwort aus memory (Speicher) und resistor (elektr. Widerstand) – ist ein passives elektrisches Bauelement, dessen elektrischer Widerstand nicht konstant ist, sondern von seiner Vergangenheit abhängt. Er wird neben dem  Widerstand, dem Kondensator und der Spule als viertes fundamentales passives Bauelement beschrieben. Im Gegensatz zu den anderen drei Bauelementen, die seit der Anfangszeit der Elektrotechnik existieren, konnte der Memristor erst im Jahr 2007 hergestellt werden.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Memristor

Bildquelle: Wikimedia, J. J. Yang, HP Labs.

Leon Chua (University of California, Berkeley) beschrieb bereits im Jahr 1971 den zu dem Zeitpunkt noch nicht als passives Bauelement existierenden Memristor und seine Eigenschaften. Die erste physikalische Realisierung eines Dünnschichtverbundes mit solchen Eigenschaften wurde jedoch erst im Jahr 2007 mitgeteilt.

Im April 2008 haben Forscher der HP Labs einen relativ einfach aufgebauten Schichtverbund aus Titandioxid mit Platinelektroden als Memristor vorgestellt.

Das Wort Memristor ist eine Neuschöpfung aus „memory“ (Speicher) und „Resistor“ (Widerstand), weil es in seinen Eigenschaften eine Art Kreuzung dieser beiden Bausteine ist. Der entscheidende Vorteil: Ein mit Memristoren bestückter Computer könnte in Sekundenbruchteilen hochfahren, weil sein Zustand erhalten bleibt, wenn der Strom abgeschaltet wird. „Jahrelang, das haben wir getestet“, sagt Williams.

Heutige PCs dagegen verlieren den Inhalt ihres Arbeitsspeichers beim?Ausschalten – die benötigten Informationen muss sich der Rechner bei jedem Start neu von der Festplatte holen.

Die elektronischen Bauteile könnten aber noch viel mehr: Memristoren lassen sich laut Williams nämlich auch zu Logikbausteinen verschalten, um Rechenoperationen auszuführen, und dabei – anders als heutige Prozessoren – nicht nur die Werte „0“ und „1“, sondern auch beliebige Zwischenwerte annehmen. Diese sind möglich, weil Memristoren keinen konstanten, sondern einen variablen Widerstand haben, der sich durch das Ändern der angelegten Spannung kontinuierlich verstellen lässt.

Der Erfinder ist daher überzeugt, dass sie eines Tages auch Festplatten, RAM- sowie digitale Flash-Speicher museumsreif machen werden: Diese Speichermedien seien viel zu langsam, und die Physik setze ihrer Miniaturisierung Grenzen. Schon in wenigen Jahren werde die HP-Entwicklung diese Speicher aus Computern und Handys verdrängen – und irgendwann sogar Mikroprozessoren überflüssig machen.

Die Idee zum Memristor hatte Leon Chua, heute Elektrotechnik-Professor an der Universität in Berkeley, der Ende der sechziger Jahre in seiner Doktorarbeit die mathematischen Grundlagen von elektrischen Bauelementen formulierte. Laut Chuas Formeln musste es derer vier geben: Widerstände, Kapazitäten (Kondensatoren), Induktivitäten (Spulen) und eine Kreuzung aus regelbarem Widerstand mit Merkfunktion.

Wer bin ich?

11. Oktober 2010

Sie ist das Kind eines Dichters, auch wenn sie ihn erst Anfang 20 auf einem Portraitfoto sehen durfte. Ihre Mutter hatte daran ebenso großen Anteil wie an ihrem naturwissenschaftlichen Interesse – hatte sie doch als eine der wenigen Frauen Geometrie und Astronomie studiert. Diese mathematisch interessierte Mutter, erzog sie standesmäßig konventionell, ermöglichte ihr aber eine naturwissenschaftliche Ausbildung – ihr Hauslehrer war ein ehemaliger Cambridge Professor und der übliche Privatunterricht umfasste die für Mädchen höchst ungewöhnlichen Fächer Mathematik und Astronomie.

Mit 18 begann sie sich für Maschinen zu interessieren. Sie besuchte technische Ausstellungen und wissenschaftliche Vorträge. Anfang der 1830er Jahre lernte sie die angesehene Mathematikerin Mary Somerville kennen. Mary Somerville ermutigte sie in ihren Studien zur Mathematik und Technik und führte sie in die wissenschaftlichen Kreise Londons ein. Hier hörte sie 1834 zum ersten Mal von Charles Babbages Idee einer neuen Rechenmaschine, der Difference Engine.

Mit 19 Jahren heiratete sie. Ihr Mann schrieb für sie, dennoch führte sie, laut eigener Aussage, eine unglückliche Ehe, da ihr neben den mütterlichen Pflichten zu wenig Zeit für ihre beiden Leidenschaften Mathematik und Musik bleibe. Erschwerend hinzu kam der verbotene Zutritt für Frauen in Bibliotheken. 1840 begann sie eine Korrespondenz mit Augustus De Morgan, dem ersten Mathematikprofessor an der Universität London, um wenigstens auf diese Weise ihre Studien fortsetzen zu können.

Nachdem sie 1842 einen italienischen Artikel über Babbages zweites großes Rechenmaschinenprojekt, die Analytical Engine, übersetzt hatte und Babbage den Text geschickt hatte, ermutigte sie dieser, sich weiter mit der Maschine auseinander zu setzen und eigene Erläuterungen anzufügen. Die Kommentare nahmen verdreifachten die Länge des ursprünglichen Artikels. Zusammen arbeiteten sie die Programmiergrundlagen der Analytical Engine weiter aus. Adas Vorschlag zur Berechnung von Bernoulli Zahlen wird heute als das erste Computerprogramm angesehen. ‚Die Analytische Maschine,‘ sagte sie, ‚webt algorythmische Muster, genauso wie der Jacquard-Webstuhl Blumen und Blätter webt.‘ Ihr mathematisches Verständnis war von außerordentlichem Vorstellungsvermögen geprägt.

Die Zusammenarbeit erlangt großes Interesse, aber dennoch lehnt Babbage eine weitere Zusammenarbeit ab.

Auch eine Möglichkeit die theoretischen Erkenntnisse technisch umzusetzen, gab es damals nicht, da man noch keine feinmechanischen Geräte wie die heutigen EDV-Anlagen herstellen konnte. Allerdings lassen ihre Erkenntnisse heutige Computersysteme funktionieren: Mehr als 100 Jahre nach ihrem Tod benannte man 1979 eine Programmiersprache nach ihr.

Lösung von mir gibt’s im nächsten Eintrag…

13. September 2010

Bildquelle: Wikipedia


Charles Babbage entwickelt 1821 erste Pläne für die Differenz-Maschine:
Babbage entwickelte mit der difference engine und der analytical engine zwei mechanische Rechenmaschinen, von denen er zu Lebzeiten zwar kein funktionstüchtiges Exemplar fertigstellen konnte, deren letztere aber als Vorläufer des modernen Computers gilt. Seine Interessen und Aktivitäten gehen aber weit über die Pionierleistung auf diesem Gebiet hinaus.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Babbage#Wissenschaftliches_Werk)

Mehr Infos zu Charles Babbage

Wer erfand…

9. September 2010

… den Vorgänger des Computers?

Und wie nannte er sie?