Archive for the ‘maritim’ Category

Ideenpark 2012 – erleben Sie wie spannend Technik sein kann!

14. August 2012

Ideenpark LogoSeit dem 11. August 2012 findet in der Messe Essen und dem angrenzenden Grugapark der Ideenpark 2012 statt. Von Thyssen Krupp initiiert wartet hier eine Technikerlebniswelt auf die Besucher, die ihresgleichen sucht. Mehr als 40.000 Besucher waren bereits am Eröffnungswochenende da und bescuchten Garagencity, Weltraumbahnhof und Körperkino oder nahmen an einem der 500 Technikworkshops teil. Der Eintritt ist kostenlos und das Angebot riesig. Hier gibt’s weitere Infos!

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Weltpremiere: Der erste schwimmende Roboter!

14. August 2012

Er nennt sich „Swumanoid“ und ist das Kind japanischer Forscher des Tokyo Institute of Technology. Auf lange Sicht soll er als Rettungsschwimmer eingesetzt werden und menschlichen Sportlern wertvolle Daten zur Verbesserung des Schwimmstils liefern. Hier gibt’s weitere Infos!

Mit der Sonne rund um den Globus

27. Juni 2011

Futuristisch ist kein Ausdruck für dieses Schiff. Über und über eingekleidet von Solarpanels nimmt das weltgrößte Solarschiff mit dem Namen MS TÛRANOR PlanetSolar seit April 2011 die Herausforderung an, als erstes allein von Sonnenenergie angetriebenes Wasserfahrzeug die Welt zu umkreuzen – genau heißt das rund 40.000 Kilometer in 160 Tagen.

Der Name bedeutet übersetzt „Kraft der Sonne“ und ist an J.R. Tolkiens Triologie „Der Herr der Ringe“ angelehnt, denn das Boot aus Kohlefaser wird allein durch Sonnenenergie bewegt. Dank ihren ca. 500 m² Solar-Modulen mit 38.000 Solarzellen verteilt auf 31 Meter Länge und 15 Meter Breite ist es der MS TÛRANOR PlanetSolar auch ohne direkte Sonneneinstrahlung möglich, bis zu drei Tage lang zu navigieren. Denn die modernsten U-Boot-Akkumulatoren der Welt speichern die Energie. Zudem werden aus ihnen die vier Elektromotoren mit Strom versorgt.

Laut technischer Daten wiegt das Schiff 85 Tonnen, wobei allein die Batterien um 12 Tonnen zum Gesamtgewicht beisteuern. Gelenkt wird das Boot über einen kleinen Joystick. Für den rund 40.000 Kilometer langen Törn sind 160 Tage geplant, und das bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa 8 Knoten. Durch die Weltumseglung soll die Botschaft von den effizienten Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Energien sinnbildlich um den Globus getragen werden. Auf dem Langzeiteinsatz bei der Weltumrundung soll zudem die Leistungsfähigkeit des Bootes erprobt werden (siehe: http://www.planetsolar.org). Am Bau des Katamarans waren Deutsche und Schweizer Unternehmen beteiligt. Die MS TÛRANOR PlanetSolar zeigt derzeit, dass die Ingenieure beste Arbeit geleistet haben.

http://www.turanor.eu/

Seeschlange vor Europas Küste

17. Mai 2011

Was ist das denn, war der erste Gedanke beim Lesen der Headline. Dann wurde die Begeisterung größer: Vor der Küste Portugals nutzt dieses Ungetüm die Kraft der Wellen um Energie zu produzieren. Der Betrieb sollte zwar schon Ende 2007 aufgenommen werden, aber auch drei Jahre später sorgt die Wasserschlange für Aufsehen. 140 Meter lang, befindet sich die Anlage drei Kilometer vor der Küste Agucadouras im Norden Portugals und kann sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag Strom liefern, jeder der momentan drei Generatoren liefert im Durchschnitt 750 kW.

Pelamis Wave Power

Interesse?

http://www.gizmodo.de/~seeschlangen-vor-europas-kuste

Mit der Sonne um die Welt

14. März 2011

31 Meter lang, 15 Meter breit, 85 Tonnen schwer und fast das gesamte Deck mit Photovoltaik-Modulen – das sind die Maße, die die Welt umsegeln wollen.

PlanetSolar

Schon in den 80er-Jahren träumte der Schweizer Unternehmer Raphaël Domjan davon mit einem Minimum an Energie die Welt zu umsegeln. 2011 wird dieser Traum nun Wirklichkeit werden und der Katamaran Turanor Planet Solar in See stechen.

160 Tage und 50.000 Kilometer gilt es durchzuhalten. Nur vier Zwischenstopps in New York, San Francisco, Singapur und Dubai sind geplant. Und die haben nicht etwa das Ziel, Schäden zu reparieren oder Mensch und Technik verschnaufen zu lassen: Nein, die Zuverlässigkeit und Leistungsstärke erneuerbarer Energien und Technologien soll hier einem breiten Publikum nähergebracht werden.

Aber warum macht man so was?

Domjan und sein Team wollen beweisen, „dass wir wirklich etwas verändern können, dass es Lösungen gibt und dass es noch nicht zu spät ist.“, so Domjan.

Weitere Infos und Impressionen:

http://www.planetsolar.org/

Wie werden Bäume unter Wasser gefällt?

20. Dezember 2010

Bildquelle: Triton Logging Inc.

Der Roboter „Sawfish“ fällt Bäume unter Wasser: Werden Stauseen geflutet, geraten oft genug die Bäume unter die Wasseroberfläche. Hier erfüllen sie keine ökologische Funktion, stellen aber dennoch ein wertvolles Wirtschaftsgut dar.

Vier Jahre Zeit und drei Millionen Dollar hat sich das die Firma „Triton Logging“ kosten lassen. Gesteuert wird er von einem Piloten, dem acht Bordkameras helfen, in dem dunklen und trüben Wasser die Übersicht zu behalten. Alle drei Stunden wird der 3,5 Tonnen schwere „Sawfish“ auf der Arbeitsplattform getestet. Ein kleiner Schlepper sammelt die Bäume an der Oberfläche ein.

Rund 100 Bäume am Tag werden so vom Seengrund gefällt. Geht es nach den Plänen seiner Erfinder, wird der Sawfish bald auch weltweit in vielen Stauseen im Einsatz sein: Insgesamt schätzt man die Zahl der Unterwasserbäume auf rund 200 Millionen.

Bildquelle: Triton Logging Inc.

»»» http://www.tritonlogging.com/

Wenn Geld keine Rolle spielt

15. November 2010

ist Tauchen auch irgendwann langweilig…

„Dann bau ich mir halt ein fliegendes U-Boot.“ Es ist nicht überliefert, aber befindet man sich auf der Web-Site des Virgin-Gründers Sir Richard Branson, kann man sich bildlich vorstellen, wie sich der britische Unternehmer genau eben das gedacht hat, als er die „Necker Nymph“, ein Exemplar der U-Boot Generation „Merlin“ des britischen Ingenieurs Graham Hawkes, bestellte. Mit Spezialisten des Unternehmens Hawkes tüftelte Branson modernste Technologien aus.

… Beschreibungen, die einem Traum anmuten: „Mit einem Tauchflug Unterwasser gelangt die Erforschung der Ozeane in eine neue Dimension. Während man auf der Wasseroberfläche wie ein Flugzeug auf der Startbahn gleitet, betätigt einer der drei Piloten den Joystick, um in die Tiefe abzutauchen und das spannende Abenteuer beginnt.  Entdecken Sie alte Schiffswracks, fliegen Sie Seite an Seite mit Delfinen oder machen Sie Spyhopping mit Walen; es gibt unzählige Optionen.  Mit seiner Manövrierbarkeit kann das U-Boot ruhig über fantastische Riffe gleiten oder sich aufgrund seiner Hydrobatik mit einer 360 Grad Rolle tollkühn in Schräglage bringen. Einzelne „Windschutzscheiben“ beseitigen den Druck der Strömung und ermöglichen eine gemächliche Geschwindigkeit und Reichweiten, die früher ohne eine Kapsel für die Piloten undenkbar waren. Die offenen Cockpits bieten eine nahezu ideale 360 Grad Rundumsicht für Passagiere und schaffen damit ein einzigartiges Erlebnis.“

Laut der Hawkes Ocean Technologies (HOT)-Website ist das technische Wunderding zudem nicht nur für den Menschen sicher, sondern auch für die Umwelt kein Grund zur Panik: „Wichtig ist, dass alle Tauchflugboote die Umwelt praktisch gar nicht belasten. Der positive Auftrieb verhindert, dass das U-Boot auf einem Riff landet und die geringen Licht- und Lärmemissionen stellen sicher, dass die fragilen Ökosysteme im Ozean nicht gestört werden.“

Das ist echt ein Spielzeug, das jede noch so tolle Wasserrutsche oder U-Boot zur „Wenn-halt-nichts-anderes-geht“-Alternative degradiert. Herr Branson weiß was er macht, ob es nun um Weltraumreisen geht oder es auf dem Wasser langweilig wird, es muss keinem Milliardär langweilig sein. Weil die Merlin-Boote dank fehlender Druckkammern extrem leicht ist (gerade mal 400 kg), kann sie bisher nur etwa 44 Meter tief fliegen. Ach und ‚fliegen’, weil die „Necker Nymph“ wie ein Flugzeug Auftrieb unter den knapp 5 Meter langen Flügeln braucht. Den Flieger aus leichter Kohlefaser, das zwei Passagieren und dem Piloten Platz bietet, mieten geht nur im Paket mit einer Woche auf Bransons Luxus-Katemaran „Necker Belle“ für rund 64.000 Euro – die „Necker Nymph“ kostet für eine Woche noch einmal um die 18.000.

Ja, und wem der Ozean nicht weit genug ist, der kann’s ja mal mit dem Weltall versuchen: Auch hier bietet Sir Branson attraktive Möglichkeiten:

»»» http://www.virgingalactic.com/

Weitere Informationen:

»»» http://www.virgin.com/~travel

Gestatten: Ich baue Windanlagen.

26. Oktober 2010

Und Sie?

Die Wind Lift 1 hat als das Service und Installationsschiff der Bard Engineering Group alle Hände voll zu tun.

Allein das Fundament einer handelsüblichen Anlage in einem Offshore Park wiegt mehr als 1000 Tonnen auch die Stürzpfähle wiegen bei einer Länge von etwa 70 Metern jeweils etwa 210 Tonnen. Da muss Transport und Montage entsprechend ausgelegt sein. Hier hat die Bard Engineering Group eine passende Antwort. Mit der Wind Lift 1 haben die Bremer ein Schiff entwickelt, das den Anforderungen für den Anlagenbau im Offshore-Bereich gerecht wird.

Es wurde getestet und simuliert was das Zeug hält, mit Modellen im Maßstab 1:40 wurden sowohl die neue Fundamentstruktur, als auch das Schiff im Wellenkanal der technischen Universität in Berlin kräftig unter Stress gesetzt – und für gut befunden.

Auch Wellenhöhen sind kein Problem mehr: Die Wind Lift 1 kann sich mit vier 72 Meter langen Beinen selbst aufbocken. Mit 36 Metern relativ breit, kann das 103,8 Meter lange Schiff trotz eines hohen Schwerpunkts und eines Tiefgangs von nur 3,5 Metern auch bei Windstärke 11 noch mit bis zu 10,1 Knoten fahren.

Foto: Bard Engineering Group

Weitere Informationen:

http://www.welt.de/~Innovationen

Zum Unternehmen Bard Engineering GmbH schreibt die Wirtschaftswoche: „Dass ausgerechnet das Bremer Unternehmen Bard zum Pionier bei Windparks werden könnte, hatte dem 2003 gegründeten Neuling im Windgeschäft kaum jemand zugetraut. Zumal niemand die unternehmerischen Fähigkeiten des damals 68-jährigen Gründers Arngolt Bekker einschätzen konnte.“

2000 Passagiere und 600 Mann Besatzung

17. August 2010

Die Aida Diva – da muss die Technik absolut zuverlässig sein.

Bildquelle: Wikipedia

Das gilt auch für die Antriebs- uns Steuerungstechnik:

Die AIDAdiva ist mit einer dieselelektrischen Maschinenanlage ausgerüstet, bei der vier Dieselgeneratoren als Kraftwerk dienen und das gesamte Schiff mit elektrischer Energie versorgen. Alle elektrischen Systeme, die Antriebsanlage sowie die Überwachungseinrichtungen wurden von Siemens entwickelt und gebaut. Um höchste Betriebssicherheit zu gewährleisten, sind die Maschinen- und Antriebsanlagen technisch und räumlich in zwei voneinander unabhängige Gruppen aufgeteilt sowie mit umfangreichen Überwachungseinrichtungen (Schiffsautomationssystem „SISHIPCIS PAX“) ausgestattet.

Bildquelle: Siemens AG

Antrieb

Die AIDAdiva ist mit einer konventionell aufgebauten Antriebsanlage ausgerüstet. Bei den beiden Propellermotoren handelt es sich um 3-Phasen-Synchronmaschinen des Typs Siemens 1DM5650-8DS06-Z, die eine Leistung von jeweils 12.400 kW (ca. 16.900 PS) über eine Wellenanlage auf 5-Blatt-Festpropeller übertragen. Jeder Propeller hat einen Durchmesser von 5,20 Meter und eine Masse von ca. 13,2 Tonnen. Bei einer maximalen Drehzahl von 130/min erreicht das Schiff eine Höchstgeschwindigkeit von 21 Knoten.

Zum Manövrieren in Häfen und bei geringen Geschwindigkeiten sind in Bug und Heck jeweils zwei Querstrahlanlagen mit einer Leistung von je 2.300 kW (ca. 3.100 PS) bzw. 1.500 kw (ca. 2.040 PS) installiert. Über ein „Dynamic Positioning System“ ist das Schiff in der Lage, eine vorgegebene Position genau einzuhalten.

Hier weitere Informationen zu Schiff und Maschinen:

»»» http://www.gerda-netz.de/~AIDAdiva

Im Bauch des größten Kreuzfahrtschiffes…

29. April 2010

Bildquelle: Wikimedia

»»» http://www.youtube.com/watch?v=T8-s6uA2VRU

die ‚Oasis of the sea’ ist fünf mal so groß wie die Titanic…und so sieht’s aus, wenn 50 Kapitäne das Schiff steuern…

»»» http://www.youtube.com/watch?v=v6jGDB5KpNY

‚Wir bauen das Unmögliche’ war der Leitsatz beim Bau des Schiffes. Herausgekommen ist dann folgendes:

  • Auf der Oasis of the Seas wurden ca. 241 km Rohrleitungen und ca. 5310 km elektrische Leitungen verlegt.
  • Für den Anstrich wurden etwa 600.000 Liter Farbe benötigt.
  • Die 21 Pools fassen ca. 2,3 Mio. Liter Wasser.
  • Jeden Tag werden etwa 2,1 Mio. Liter Frischwasser benötigt.
  • Im Central Park befinden sich 12.175 Pflanzen, einige der Bäume sind über 7 m hoch.
  • Auf der Oasis of the Seas gibt es die längste Jogging-Bahn auf See. Eine Runde umfasst 692 Meter.
  • Die maximale Breite des Schiffs entspricht etwa der Spannweite eines Airbus A340-300.
  • Die Oasis of the Seas ist etwa dreimal so lang wie ein Fußballfeld.

Hier geht’s zu den technischen Details:

»»» http://de.wikipedia.org/wiki/Oasis_of_the_Seas