Archive for the ‘Schienenfahrzeug’ Category

Baumaschinen App für iPhone und iPad

4. Januar 2012

Besitzer von iPad oder iPhone können sich freuen: Für iPad und iPhone gibt es ein neues App, das als elektronisches Lexikon sowohl mit interessanten Informationen als auch mit mehr als 1000 Baumaschinenfotos vieler namhafter Hersteller aufwartet, wie: Atlas, Bobcat, Caterpillar, Daewoo, John Deere, Hitachi, Hyundai, ICB, Ingersoll Rand, Komatsu, Liebherr, – Moxy, Tadano Faun, Terex O & K und Volvo.

Weitere Vorteile:
– die Geschichte der Baumaschinen wird verständlich erklärt
– Fachbegriffe werden in einem umfangreichen Glossar erläutert.
– Sie können aus den Bildern einen gewünschten Bildschirmhintergrund auswählen.

Interessiert? Hier gibt’s weitere Infos.

Viel Spaß mit dem App!

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Wer sich nicht entscheiden kann

11. Juli 2011

Nimmt einfach beides: Gleis und Autobahn nutzbar machen die Zwei-Wege Unimogs von Zagro.

Hier gibt’s erste Impressionen:

Auf Asphalt und im Gelände begeistert der Unimog mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und einigen Gerätekombinationen und zeigt, dass er ein hochwirtschaftliches Arbeitsfahrzeug ist. Aber auch auf der Schiene ist der Unimog, ausgerüstet mit der ZAGRO-Zweiwegeeinrichtung, ein vollwertiges Schienenfahrzeug. Der Unimog beweist sich auf der Schiene als Rangierer, Bau-, Reparatur- und Wartungsfahrzeug sowie als Hilfs- und Rettungsfahrzeug.

Die Ausstattung des Zweiwegefahrzeugs ist dabei individuell auf Kundenforderungen und Bahnvorschriften abgestimmt. Binnen drei Minuten kann ein geübter Fahrer schnell zwischen Schiene und Straße wechseln. Einzig ein niveauebener Gleisbereich von fünf Metern Länge reicht aus, um das Fahrzeug auf- oder abzugleisen.

Auch auf der Hannover Messe 2011 war ein Unimog voller ifm-Steuerungstechnik und Sensoren zu bestaunen. Aber Zagro entwickelt auch einige andere Fahrzeugtypen nach dem Zweiwege-Prinzip:

http://www.zagro.de/sprinter.asp

Teil 2: Die neue Bahnlinie

19. Oktober 2010

Binnen Minuten durch die Alpen

Die Transitachse Gotthard besteht aus einer neuen Bahnlinie von Arth Goldau bis in den Raum Lugano und beinhaltet einen neuen Gotthard-Basistunnel. Dieser bildet das Kernstück der alpenquerenden Flachbahn. Das Nordportal des Gotthard-Basistunnels liegt nördlich von Erstfeld, das Südportal bei Bodio.

Bildquelle: Alp Transit Gotthard AG

Die Länge des Basistunnels beträgt rund 57 km. Zwischenangriffe sind in Amsteg, Sedrun und Faido vorgesehen. Die Baustelle soll 2015 fertig gestellt sein. Mit einer Gesamtlänge von 57km und einem geplantem Zugverkehr von 200km/h wird hier im Schicht-Betrieb ein Vortrieb von 20 bis 40 Meter / Tag erreicht. 2000 Mineure und Ingenieure sind hier im Einsatz. Das stellt hohe logistische Anforderungen an den Materialtransport.

Bildquelle: Alp Transit Gotthard AG


Das Equipment

Auf der Baustelle sorgt eine Diesel – hydraulische Monorail für den Transport von Spritzbetonkübeln, sämtlichem Material für die Felssicherung und die Tunnelbohrmaschine (TBM), von Trägern, Big Bags, Maschinenteilen, Vorlegeschienen sowie Sandcontainern über Zwischengehänge. Die hydraulische Monorail ist ein universelles Transportmittel. Sie ermöglicht einen Transport ohne weiteren Umschlag, eine vom Nachläufer entkoppelte Logistik und durch den Dieselmotor ein vom Netz unabhängiges Transportsystem.

Bildquelle: Alp Transit Gotthard AG

Hier eingesetzt, werden eine SPS-Steuerung und ein Kommunikationsbus CAN sowie das CANopen Protokoll, denn die Ansprüche sind entsprechend hoch.

Gefordert ist:

  • Mechanische Festigkeit bei extremer Schockbelastung
  • Einsatz in tiefen und hohen Temperaturbereichen
  • Direkter Einfluss von Schmutz und Wasser
  • Starke Schwankungen der Versorgungsspannung
  • Hohe elektromagnetische Verträglichkeit
  • E1 Zulassung bei Kraftfahrtbundesamt


Und hier die technischen Daten:

  • Einsatz: ARGE Amsteg (CH)
  • Maschinentyp: Dieselkatze
  • Transportaufgabe: Betonkübel und Stückgüter
  • Antrieb: Diesel hydraulisch
  • Leistung: 110kW
  • Zugkraft: 40kN
  • Geschwindigkeit: 2m/s
  • Steigung: 1%
  • Zuladung: 19t
  • Gesamtgewicht: 32t
  • Steuerung: Funkfernsteuerung
  • Besonderheiten: Transponderanlage, Ferndiagnose

Der Durchbruch ist geschafft!

Velaro mit 300 km/h

10. August 2010

Der ‚Velaro‘ Hochgeschwindigkeitszug Richtung Madrid aus Sevilla bei 300 km/h, aufgenommen auf der Brücke von Parla:

Siemens Video:

Neuer Wunderzug für Deutschland

9. August 2010

Hightech auf Schienen

Bildquelle: siemens.com

In Krefeld Uerdingen baut Siemens an dem neuen High-Tech Zug Velaro D. Ende 2011 soll er auch in Deutschland fahren. Schon Verlaro E hat eine Spitzengeschwindigkeit von 403 km/h – und das ohne Modifikation – bei weit über 500.000 Kilometer Laufleistung und ist dabei zu 99% pünktlich. Er ist damit der der schnellste Serientriebzug der Welt.  Spaniens Velaro E zum Beispiel bringt seine Fahrgäste seit Jahren zuverlässig von Madrid nach Barcelona. 625 km Strecke legt er dabei in weniger als 2,5 Stunden zurück. Die 8-teilige, 200 m lange Standard-Zugkonfiguration verfügt über eine Antriebsleistung von 8 MW.

Bildquelle: siemens.com

Der Valero D legt hier noch eine Schüppe auf.

Die Velaro-Familie wurd für den Weltmarkt entwickelt. Ihre fortlaufende Entwicklung basiert auf unserer Erfahrung in der Konstruktion, der Produktion, der Dienstleistungen und der Wartung bei unseren tagtäglichen internationalen Dienstleistungen. Sie können die daraus resultierenden Erfolge aus erster Hand erleben – indem Sie mit dem Velaro z.B., in Spanien oder auch Russland oder China reisen. Sie sind mit Sicherheit von der Technik, der Flexibilität, dem Komfort und der Leistungsfähigkeit beeindruckt.

Bildquelle: siemens.com

»»» Weitere Informationen bei Wikipedia

Hier ein Bild

2. Juli 2010

Übrigens: die Bahn zieht nicht, sondern schiebt die Braunkohle zur Zieldestination.

Und noch mehr Infos zur Braunkohle:

»»» http://www.wdr.de/tv/quarks/

Transportieren mal anders gesehen

30. Juni 2010

Bildquelle: Wikimedia

Bin per Zufall auf das Thema Braunkohle, ihren Abbau und letztlich dann auf ihren Abtransport gekommen… ganz interessant:

„Die Strecken der Werksbahn der Firma RWE Power (früher Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier sind abweichend von der in Deutschland üblichen Bahnstrom-Spannung (15 kV bei 16 2/3 Hz) mit Einphasenwechselstrom von 50 Hz bei einer Nennspannung von 6 kV elektrifiziert. Aufgrund der großen Transportmengen müssen die Lokomotiven eine hohe Zugkraft aufweisen, daher handelt es sich bei den Elektrolokomotiven allesamt um Spezialentwicklungen. So waren die Lokomotiven der Baureihe EL 1 die ersten E-Loks der Welt mit Thyristorsteuerung und damit ein Meilenstein in der Entwicklung von Schienenfahrzeugen.“

»»» Quelle: Wikipedia