Archive for the ‘Steuerung’ Category

Technische Weihnachten im Radio

19. Dezember 2011

Am 24.12.2011 um 16:30-17:00 Uhr präsentiert die Computersendung „Forschung aktuell“ im Deutschlandfunk Festliches für Techniker: Ein Hörstück mit Programmierung, Schaltkreisen und Robotern. Die Sendung „Digital gestörte Weihachten“ ist im Stil eines kleinen Hörspiels produziert. Den Baum schmückt der Hardware-Fachmann und Gastgeber Manfred Kloiber – mit vielen Pannen und Steuerungskurzschlüssen. Weiter Infos gibt’s hier!

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Voilà: Bob Basic präsentiert

3. November 2010

…meine erste eigene Website.

Hier findet Ihr Spannendes aus der Welt der Automatisierung und alle Informationen rund um das neue modulare Steuerungskonzept ecomatmobile Basic.

Viel Spaß!

»»» www.bob-basic.de

Teil 2: Die neue Bahnlinie

19. Oktober 2010

Binnen Minuten durch die Alpen

Die Transitachse Gotthard besteht aus einer neuen Bahnlinie von Arth Goldau bis in den Raum Lugano und beinhaltet einen neuen Gotthard-Basistunnel. Dieser bildet das Kernstück der alpenquerenden Flachbahn. Das Nordportal des Gotthard-Basistunnels liegt nördlich von Erstfeld, das Südportal bei Bodio.

Bildquelle: Alp Transit Gotthard AG

Die Länge des Basistunnels beträgt rund 57 km. Zwischenangriffe sind in Amsteg, Sedrun und Faido vorgesehen. Die Baustelle soll 2015 fertig gestellt sein. Mit einer Gesamtlänge von 57km und einem geplantem Zugverkehr von 200km/h wird hier im Schicht-Betrieb ein Vortrieb von 20 bis 40 Meter / Tag erreicht. 2000 Mineure und Ingenieure sind hier im Einsatz. Das stellt hohe logistische Anforderungen an den Materialtransport.

Bildquelle: Alp Transit Gotthard AG


Das Equipment

Auf der Baustelle sorgt eine Diesel – hydraulische Monorail für den Transport von Spritzbetonkübeln, sämtlichem Material für die Felssicherung und die Tunnelbohrmaschine (TBM), von Trägern, Big Bags, Maschinenteilen, Vorlegeschienen sowie Sandcontainern über Zwischengehänge. Die hydraulische Monorail ist ein universelles Transportmittel. Sie ermöglicht einen Transport ohne weiteren Umschlag, eine vom Nachläufer entkoppelte Logistik und durch den Dieselmotor ein vom Netz unabhängiges Transportsystem.

Bildquelle: Alp Transit Gotthard AG

Hier eingesetzt, werden eine SPS-Steuerung und ein Kommunikationsbus CAN sowie das CANopen Protokoll, denn die Ansprüche sind entsprechend hoch.

Gefordert ist:

  • Mechanische Festigkeit bei extremer Schockbelastung
  • Einsatz in tiefen und hohen Temperaturbereichen
  • Direkter Einfluss von Schmutz und Wasser
  • Starke Schwankungen der Versorgungsspannung
  • Hohe elektromagnetische Verträglichkeit
  • E1 Zulassung bei Kraftfahrtbundesamt


Und hier die technischen Daten:

  • Einsatz: ARGE Amsteg (CH)
  • Maschinentyp: Dieselkatze
  • Transportaufgabe: Betonkübel und Stückgüter
  • Antrieb: Diesel hydraulisch
  • Leistung: 110kW
  • Zugkraft: 40kN
  • Geschwindigkeit: 2m/s
  • Steigung: 1%
  • Zuladung: 19t
  • Gesamtgewicht: 32t
  • Steuerung: Funkfernsteuerung
  • Besonderheiten: Transponderanlage, Ferndiagnose

Der Durchbruch ist geschafft!

Binnen Minuten durch die Alpen

18. Oktober 2010

Teil 1: Das Projekt

Per Schnellzug wird ab 2015 unter den Alpen hindurchgerast. Kilometerlange Staus in ellenlangen Tunneln gehören dann, wenn das Projekt Gotthard Basistunnel abgeschlossen ist, dunkler Vergangenheit an.

Bildquelle: Alp Transit Gotthard AG

Die Vorarbeiten zu dem Projekt begannen 1996 in Sedrun. Von dort aus bahnen sich seitdem überdimensionale Bohrmaschinen ihren Weg quer durchs uralte Gestein der Alpen.

Bildquelle: Alp Transit Gotthard AG

Der Alpenhauptkamm wird an fünf Stellen in drei verschiedenen Kantonen (Uri, Tessin, Graubünden) angegraben. Rund 10 Milliarden Schweizer Franken wird das 153km lange Tunnel- und Schachtsystem kosten. Das riesige Projekt stellt die Ingenieure vor schwierige Aufgaben: Mal ist es weiches nachrutschendes Gestein, mal wird die Tunnelbohrmaschine eingeschwemmt oder der enorme Druck zwingt die Stahlträger in die Knie. Auch der Technik wird hier natürlich Außerordentliches abverlangt. Denn viel härter geht’s eigentlich nicht mehr: Extrem raue Umgebung, viel Staub durch Sprengungen, Feuchtigkeit durch Gebirgswasser, starke Vibrationen und Temperaturschwankungen: Da müssen Sensorik und Steuerung Einiges abkönnen.

Bildquelle: Alp Transit Gotthard AG

Weiter Informationen zum Projekt.

»»» http://www.alptransit.ch/

Teil 2 liefert Informationen über den Bau der neuen Bahnlinie von Arth Goldau bis in den Raum Lugano und die dort eingesetzte Technik.

2000 Passagiere und 600 Mann Besatzung

17. August 2010

Die Aida Diva – da muss die Technik absolut zuverlässig sein.

Bildquelle: Wikipedia

Das gilt auch für die Antriebs- uns Steuerungstechnik:

Die AIDAdiva ist mit einer dieselelektrischen Maschinenanlage ausgerüstet, bei der vier Dieselgeneratoren als Kraftwerk dienen und das gesamte Schiff mit elektrischer Energie versorgen. Alle elektrischen Systeme, die Antriebsanlage sowie die Überwachungseinrichtungen wurden von Siemens entwickelt und gebaut. Um höchste Betriebssicherheit zu gewährleisten, sind die Maschinen- und Antriebsanlagen technisch und räumlich in zwei voneinander unabhängige Gruppen aufgeteilt sowie mit umfangreichen Überwachungseinrichtungen (Schiffsautomationssystem „SISHIPCIS PAX“) ausgestattet.

Bildquelle: Siemens AG

Antrieb

Die AIDAdiva ist mit einer konventionell aufgebauten Antriebsanlage ausgerüstet. Bei den beiden Propellermotoren handelt es sich um 3-Phasen-Synchronmaschinen des Typs Siemens 1DM5650-8DS06-Z, die eine Leistung von jeweils 12.400 kW (ca. 16.900 PS) über eine Wellenanlage auf 5-Blatt-Festpropeller übertragen. Jeder Propeller hat einen Durchmesser von 5,20 Meter und eine Masse von ca. 13,2 Tonnen. Bei einer maximalen Drehzahl von 130/min erreicht das Schiff eine Höchstgeschwindigkeit von 21 Knoten.

Zum Manövrieren in Häfen und bei geringen Geschwindigkeiten sind in Bug und Heck jeweils zwei Querstrahlanlagen mit einer Leistung von je 2.300 kW (ca. 3.100 PS) bzw. 1.500 kw (ca. 2.040 PS) installiert. Über ein „Dynamic Positioning System“ ist das Schiff in der Lage, eine vorgegebene Position genau einzuhalten.

Hier weitere Informationen zu Schiff und Maschinen:

»»» http://www.gerda-netz.de/~AIDAdiva

Fährt aus dem Stand in jede erdenkliche Richtung

16. August 2010

Omnidirektionaler Roboter mit Funklokalisierung

Bildquelle: FH Dortmund

Die Fachhochschule Dortmund präsentiert einen omnidirektionalen Roboter, der für den Transport von Lasten in der Intralogistik eingesetzt werden kann. Um den Forderungen moderner Produktions- und Distributionssysteme nach kleineren Transporteinheiten gerecht zu werden, ist der Roboter für den Transport von Euro-Behältern ausgelegt.

Lokalisiert und navigiert wird er über ein neuartiges Funklokalisierungssystem in Echtzeit, welches an der Fachhochschule entwickelt wurde. Das Lokalisierungssystems nutzt dabei Technologien, die ohnehin für den Betrieb eines mobilen Roboters notwendig sind, wodurch Kosten eingespart werden. Kernelement der Lokalisierung ist eine Funktechnologie, mit der neben der für Fahraufträge und Statusmeldungen notwendigen Kommunikation auch eine Lokalisierung des Roboters durchgeführt werden kann.

Und damit war die FH gleich mehrfach auf der Hannover Messe Industrie 2010 vertreten:

»»» http://www.fh-dortmund.de/

Wie werden diese Anforderungen umgesetzt?

23. Juni 2010

In einem Flugzeugschlepper sind deshalb

* mehrere Steuerungen und CAN-Module
* Display mit Tasten (z.B. für Flugzeugvorwahl)
* Display ohne Tasten (Anzeige für Motor, Fahren, etc.)

im Einsatz.

Im gesamten Steuerungsystem werden weit über 200 Ein-/ und Ausgänge verarbeitet.

Was sind die Vorteile, die durch die Steuerungen ermöglicht werden?

Ohne Steuerungen könnte ein Flugzeugschlepper gar nicht betrieben werden daher kann man nicht wirklich Vorteile nennen, es geht nur mit…

»»» Informationen zum Thema Steuerungstechnik bei Wikipedia

und im

»»» Portal Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

Dazu Goldhofer selbst

22. Juni 2010

„Einführung in die Technik

Die stangenlosen Flugzeugschlepper von Goldhofer bilden eine Schleppergeneration, die zusammen mit Anwendern für Anwender unter den wesentlichen Gesichtspunkten wie

* Logistik
* Wirtschaftlichkeit
* Sicherheit
* und Ökologie

entwickelt wurden.“

Da muss jedes Element seinen Beitrag leisten. So auch die Steuerung:

„Moderne Datenbustechnik

Einsatz bewährter digitaler Steuerungstechnik aus dem PKW- und LKW-Bereich. Reduzierung des Verkabelungsaufwandes durch die dezentrale Anordnung der standardisierten CAN-Bus-Komponenten, welche bei allen Goldhofer Flugzeugschleppern gleich sind. Das „In-house“ programmierte Goldhofer-Steuerungskonzept bietet ein Höchstmaß an Sicherheit und Servicefreundlichkeit, z.B. können die einzelnen Module einfach über Steckverbindungen ausgetauscht werden, um bei evtl. Störungen lange Stillstandszeiten der Schlepper zu vermeiden.“

»»» http://www.goldhofer.de/

Die Anforderungen bzw. welche Anforderungen stellt ein Flugzeugschlepper an eine Steuerung?

Robust und langzeitstabil sollten die Kernkompetenzen der Steuerung sein. Ebenso die Ansteuerung der Hydraulik (Hydrostat und Lenkung) aber auch die Kommunikation mit dem Dieselmotor über J1939 (CAN). Auch die Möglichkeit zur Erweiterung der Ein- / Ausgänge über Bussystem (CAN) und die Verfügbarkeit mehrerer CAN-Stränge sind zu erfüllende Kriterien. Aber wie setzt man so was um?

So kann die Funktionssteuerung im Panther dann aussehen

14. Juni 2010

Die Programmierung der Steuerung erfolgt durch den Fahrzeughersteller, da nur dieser über das systemspezifische Know How verfügt. Hier ist eine frei programmierbare Steuerung ein klarer Vorteil. Schön wäre es dann, wenn der Steuerungshersteller bereits fertige Funktionsbausteine liefert, die eine schnelle Umsetzung der Fahrzeugfunktionen ermöglichen.

Das sind Beispiele für die Funktionen, die über eine solche Steuerung geregelt werden müssen:

Moderne Flugfeldlöschfahrzeuge verfügen über mehrere Wasser-/Schaumwerfer die meist elektronisch über Steuergriffe (eine Art Joysticks) fernbedient werden. Weitere Bedienmodule für Pumpen, Zumischraten, Haspelabgänge, Blaulicht, Horn, Türsteuerungen und Alarmstartsteuerungen sind weitere Komponenten, für die elektronische Steuerungen erforderlich sind.

Auch im Bereich der Pumpen werden oft diese elektronischen Module für die Anzeige von Füllstandshöhen und für die Ansteuerung von elektrischen Ventilen eingesetzt. Die umfangreiche Beleuchtungsanlage einschließlich der leistungsfähigen Flugfeldscheinwerfer wird ebenfalls über elektronische Steuergeräte angesteuert und überwacht. Auch die Hochleistungsmotoren (bis zu 1000 PS) und Getriebe verfügen über elektronische Steuergeräte und sind meist über ein oder mehrere CAN- Bus Systeme miteinander vernetzt.

Und wer’s ausprobieren möchte:

Bildquelle: Wiking

»»» http://www.haertle.de/miniaturmodelle/

Zurück zur Feuerwehr

11. Juni 2010

So werden Flugfeldlöschfahrzeuge gesteuert…

und damit ist die Steuerung der Fahrzeugfunktionen gemeint.

Da ein Flugfeldlöschfahrzeug wie der Panther von Rosenbauer immer funktionieren muss wenn es benötigt wird, ist die hohe Verfügbarkeit des Systems, die wichtigste Anforderung, die eine solche Steuerung erfüllen muss.

Zudem muss eine langfristige Ersatzteilversorgung der Komponenten sichergestellt sein, da diese Fahrzeuge über einen langen Zeitraum eingesetzt werden.

Die schnelle und flexible Anpassung der Software durch Standard- Programmiersprachen ist ebenso ein absolutes Muss, wie, dass die Steuerung über ein CAN- Fahrzeugbussystem verfügt, damit eine Vernetzung verschiedener elektronischer Komponenten (auch unterschiedlicher Hersteller) möglich ist. Insgesamt sind das hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Steuerung wobei das Gerät bestenfalls durch physisch geringe Größe auffallen soll…

»»» http://de.wikipedia.org/wiki/CAN_Bus