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Dazu Goldhofer selbst

22. Juni 2010

„Einführung in die Technik

Die stangenlosen Flugzeugschlepper von Goldhofer bilden eine Schleppergeneration, die zusammen mit Anwendern für Anwender unter den wesentlichen Gesichtspunkten wie

* Logistik
* Wirtschaftlichkeit
* Sicherheit
* und Ökologie

entwickelt wurden.“

Da muss jedes Element seinen Beitrag leisten. So auch die Steuerung:

„Moderne Datenbustechnik

Einsatz bewährter digitaler Steuerungstechnik aus dem PKW- und LKW-Bereich. Reduzierung des Verkabelungsaufwandes durch die dezentrale Anordnung der standardisierten CAN-Bus-Komponenten, welche bei allen Goldhofer Flugzeugschleppern gleich sind. Das „In-house“ programmierte Goldhofer-Steuerungskonzept bietet ein Höchstmaß an Sicherheit und Servicefreundlichkeit, z.B. können die einzelnen Module einfach über Steckverbindungen ausgetauscht werden, um bei evtl. Störungen lange Stillstandszeiten der Schlepper zu vermeiden.“

»»» http://www.goldhofer.de/

Die Anforderungen bzw. welche Anforderungen stellt ein Flugzeugschlepper an eine Steuerung?

Robust und langzeitstabil sollten die Kernkompetenzen der Steuerung sein. Ebenso die Ansteuerung der Hydraulik (Hydrostat und Lenkung) aber auch die Kommunikation mit dem Dieselmotor über J1939 (CAN). Auch die Möglichkeit zur Erweiterung der Ein- / Ausgänge über Bussystem (CAN) und die Verfügbarkeit mehrerer CAN-Stränge sind zu erfüllende Kriterien. Aber wie setzt man so was um?

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So kann die Funktionssteuerung im Panther dann aussehen

14. Juni 2010

Die Programmierung der Steuerung erfolgt durch den Fahrzeughersteller, da nur dieser über das systemspezifische Know How verfügt. Hier ist eine frei programmierbare Steuerung ein klarer Vorteil. Schön wäre es dann, wenn der Steuerungshersteller bereits fertige Funktionsbausteine liefert, die eine schnelle Umsetzung der Fahrzeugfunktionen ermöglichen.

Das sind Beispiele für die Funktionen, die über eine solche Steuerung geregelt werden müssen:

Moderne Flugfeldlöschfahrzeuge verfügen über mehrere Wasser-/Schaumwerfer die meist elektronisch über Steuergriffe (eine Art Joysticks) fernbedient werden. Weitere Bedienmodule für Pumpen, Zumischraten, Haspelabgänge, Blaulicht, Horn, Türsteuerungen und Alarmstartsteuerungen sind weitere Komponenten, für die elektronische Steuerungen erforderlich sind.

Auch im Bereich der Pumpen werden oft diese elektronischen Module für die Anzeige von Füllstandshöhen und für die Ansteuerung von elektrischen Ventilen eingesetzt. Die umfangreiche Beleuchtungsanlage einschließlich der leistungsfähigen Flugfeldscheinwerfer wird ebenfalls über elektronische Steuergeräte angesteuert und überwacht. Auch die Hochleistungsmotoren (bis zu 1000 PS) und Getriebe verfügen über elektronische Steuergeräte und sind meist über ein oder mehrere CAN- Bus Systeme miteinander vernetzt.

Und wer’s ausprobieren möchte:

Bildquelle: Wiking

»»» http://www.haertle.de/miniaturmodelle/

Zurück zur Feuerwehr

11. Juni 2010

So werden Flugfeldlöschfahrzeuge gesteuert…

und damit ist die Steuerung der Fahrzeugfunktionen gemeint.

Da ein Flugfeldlöschfahrzeug wie der Panther von Rosenbauer immer funktionieren muss wenn es benötigt wird, ist die hohe Verfügbarkeit des Systems, die wichtigste Anforderung, die eine solche Steuerung erfüllen muss.

Zudem muss eine langfristige Ersatzteilversorgung der Komponenten sichergestellt sein, da diese Fahrzeuge über einen langen Zeitraum eingesetzt werden.

Die schnelle und flexible Anpassung der Software durch Standard- Programmiersprachen ist ebenso ein absolutes Muss, wie, dass die Steuerung über ein CAN- Fahrzeugbussystem verfügt, damit eine Vernetzung verschiedener elektronischer Komponenten (auch unterschiedlicher Hersteller) möglich ist. Insgesamt sind das hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Steuerung wobei das Gerät bestenfalls durch physisch geringe Größe auffallen soll…

»»» http://de.wikipedia.org/wiki/CAN_Bus