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Elektronik treibt an

30. November 2010

Nationaler Entwicklungsplan und seine Ergebnisse

Die Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF), für Wirtschaft und Technologie (BMWi), für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) – haben einen „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität (NEP)“ erarbeitet, der Deutschland in den kommenden 10 Jahren zu einem Leitmarkt für Elektromobilität machen soll. Plakatives Ziel des Nationalen Entwicklungsplanes Elektromobilität der Bundesregierung: Eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert deshalb sowohl Forschungs- und Entwicklungsarbeiten als auch den dafür essenziell wichtigen wissenschaftlichen Nachwuchs.

Bildquelle: BMBF

Hintergrund des Engagements: „Das Thema Elektromobilität ist für die Bundesregierung von hoher strategischer Bedeutung. Sollte es gelingen, den benötigten Strom mittel- bis langfristig ausschließlich aus erneuerbaren Energien zu erzeugen, wird Mobilität unabhängig von den begrenzten und klimaschädlichen fossilen Rohstoffen möglich.“

„Wir suchen ein Konzept ohne Kompromisse“, so Michael Dick, Mitglied des Vorstands der AUDI AG, Geschäftsbereich Technische Entwicklung. „Elektromobilität bedeutet für uns nicht, konventionelle Fahrzeuge nachträglich zu elektrifizieren. Vielmehr wollen wir uns das Thema in all seinen Aspekten ganzheitlich erarbeiten.“

Bildquelle: AUDI AG

»»» www.audi.de/eperf/brand/de.html

Eines der Projekte der deutschen Automobilindustrie, das das BMBF unterstützt, ist beispielsweise das Verbundprojekt ePerformance:

Zusammen mit dem Automobilherstellers Audi werden die RWTH Aachen, die technischen Universitäten in München, Dresden und Ilmenau, die Leibniz Universität Hannover sowie die Fraunhofer Gesellschaft sowie auf industrieller Seite die Robert Bosch GmbH und die Bosch Engineering GmbH einen ganzheitlichen Ansatz für Elektroautomobile entwickeln. Die voraussichtliche Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre. Mit einem zweistelligen Millionenbetrag wird das Projekt unterstützt.

Doch bis der Traum von den marktreifen Elektrofahrzeugen Realität wird, sind noch wesentliche technologische Hürden zu überwinden. Das „Auto neu denken“!

Bildquelle: AUDI AG

»»» www.bmbf.de/de/13886.php

Es scheint in der Tat mehr Zeit als im Ausland in Anspruch zu nehmen wie die Süddeutsche Zeitung im Juli 2010 (etwa ein Jahr nach Veröffentlichung des Nationalen Entwicklungsplanes) anmerkt und feststellt: „Es sprühen keine Funken“ sowie „Elektroautos, Batterietechnik, Infrastruktur und Ladestationen sowie Ökostrom: In allen, wirklich allen Bereichen ist die Bundesrepublik ins Hintertreffen geraten.

Die von der Regierung so ehrgeizig vorgegebenen Ziele sind, das ist jetzt schon klar, bis 2020 nicht mehr zu schaffen. Die Chancen, auch was Arbeitsplätze und mögliche Unternehmensgewinne betrifft, werden leichtfertig preisgegeben, der Zug in die Zukunft fährt im Ausland ab. Das Land ist dabei, seine zweite industrielle Revolution zu verspielen.“

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Transportieren mal anders gesehen

30. Juni 2010

Bildquelle: Wikimedia

Bin per Zufall auf das Thema Braunkohle, ihren Abbau und letztlich dann auf ihren Abtransport gekommen… ganz interessant:

„Die Strecken der Werksbahn der Firma RWE Power (früher Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier sind abweichend von der in Deutschland üblichen Bahnstrom-Spannung (15 kV bei 16 2/3 Hz) mit Einphasenwechselstrom von 50 Hz bei einer Nennspannung von 6 kV elektrifiziert. Aufgrund der großen Transportmengen müssen die Lokomotiven eine hohe Zugkraft aufweisen, daher handelt es sich bei den Elektrolokomotiven allesamt um Spezialentwicklungen. So waren die Lokomotiven der Baureihe EL 1 die ersten E-Loks der Welt mit Thyristorsteuerung und damit ein Meilenstein in der Entwicklung von Schienenfahrzeugen.“

»»» Quelle: Wikipedia

Exkurs: Genfer Salon 2010

6. März 2010

Porsche 918 Spyder Concepts Hybrid

Aufbruchstimmung in Genf: Der Schock der Absatz- und Umweltkrise scheint überwunden, die automobile Luxusindustrie zelebriert auf dem 80. Salon d’Automobile ihren zweiten Frühling. Als größter Hoffnungsträger gilt der Hybrid- und Elektromotor – kaum ein Sportwagen oder eine Limousine, die nicht unter Strom gesetzt wird. Doch es gibt auch andere zukunftsträchtige Mobilitätskonzepte.

»»» Quelle: www.classicdriver.com

Lotus Evora 414E