Posts Tagged ‘elektrofahrzeug’

Erste sichtbare Erfolge

6. Dezember 2010

„Bosch erhöht Drehzahl bei Elektromobilität“

Bosch hat bereits ein Produktprogramm für Hybride und elektrische Antriebe. Als erste Vollhybride mit Paralleltechnik der Stuttgarter sind damit jetzt die neuen VW Touareg und Porsche Cayenne auf den Markt gekommen. 400 Mio. € pro Jahr investiert Bosch in Hybrid- und Elektrofahrzeugtechnologien. Derzeit wird die erste Serienproduktion von E-Motoren und Leistungselektronik in Hildesheim bzw. Reutlingen ausgebaut. Die Großserienfertigung der Li-Ionen-Batterien aus dem Samsung-Bosch-Joint Venture, SB LiMotive, soll 2011 beginnen.

Bildquelle: Robert Bosch GmbH

»»» http://www.bosch-kraftfahrzeugtechnik.de/~elektrifizierung

Advertisements

Elektronik treibt an

30. November 2010

Nationaler Entwicklungsplan und seine Ergebnisse

Die Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF), für Wirtschaft und Technologie (BMWi), für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) – haben einen „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität (NEP)“ erarbeitet, der Deutschland in den kommenden 10 Jahren zu einem Leitmarkt für Elektromobilität machen soll. Plakatives Ziel des Nationalen Entwicklungsplanes Elektromobilität der Bundesregierung: Eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert deshalb sowohl Forschungs- und Entwicklungsarbeiten als auch den dafür essenziell wichtigen wissenschaftlichen Nachwuchs.

Bildquelle: BMBF

Hintergrund des Engagements: „Das Thema Elektromobilität ist für die Bundesregierung von hoher strategischer Bedeutung. Sollte es gelingen, den benötigten Strom mittel- bis langfristig ausschließlich aus erneuerbaren Energien zu erzeugen, wird Mobilität unabhängig von den begrenzten und klimaschädlichen fossilen Rohstoffen möglich.“

„Wir suchen ein Konzept ohne Kompromisse“, so Michael Dick, Mitglied des Vorstands der AUDI AG, Geschäftsbereich Technische Entwicklung. „Elektromobilität bedeutet für uns nicht, konventionelle Fahrzeuge nachträglich zu elektrifizieren. Vielmehr wollen wir uns das Thema in all seinen Aspekten ganzheitlich erarbeiten.“

Bildquelle: AUDI AG

»»» www.audi.de/eperf/brand/de.html

Eines der Projekte der deutschen Automobilindustrie, das das BMBF unterstützt, ist beispielsweise das Verbundprojekt ePerformance:

Zusammen mit dem Automobilherstellers Audi werden die RWTH Aachen, die technischen Universitäten in München, Dresden und Ilmenau, die Leibniz Universität Hannover sowie die Fraunhofer Gesellschaft sowie auf industrieller Seite die Robert Bosch GmbH und die Bosch Engineering GmbH einen ganzheitlichen Ansatz für Elektroautomobile entwickeln. Die voraussichtliche Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre. Mit einem zweistelligen Millionenbetrag wird das Projekt unterstützt.

Doch bis der Traum von den marktreifen Elektrofahrzeugen Realität wird, sind noch wesentliche technologische Hürden zu überwinden. Das „Auto neu denken“!

Bildquelle: AUDI AG

»»» www.bmbf.de/de/13886.php

Es scheint in der Tat mehr Zeit als im Ausland in Anspruch zu nehmen wie die Süddeutsche Zeitung im Juli 2010 (etwa ein Jahr nach Veröffentlichung des Nationalen Entwicklungsplanes) anmerkt und feststellt: „Es sprühen keine Funken“ sowie „Elektroautos, Batterietechnik, Infrastruktur und Ladestationen sowie Ökostrom: In allen, wirklich allen Bereichen ist die Bundesrepublik ins Hintertreffen geraten.

Die von der Regierung so ehrgeizig vorgegebenen Ziele sind, das ist jetzt schon klar, bis 2020 nicht mehr zu schaffen. Die Chancen, auch was Arbeitsplätze und mögliche Unternehmensgewinne betrifft, werden leichtfertig preisgegeben, der Zug in die Zukunft fährt im Ausland ab. Das Land ist dabei, seine zweite industrielle Revolution zu verspielen.“

Der Rekord beim Shell Eco-marathon wurde dieses Jahr erneut gebrochen

5. August 2010

Franzosen schaffen 4.896 Kilometer mit nur einem Liter Kraftstoff


Schneller wurde noch nie ein Rekord gebrochen. Sie waren die Favoriten des diesjähigen Wettbewerb und setzten für den Shell Eco-marathon neue Maßstäbe. Nach 4.414 Kilometern am ersten Renntag erreichte das Team ‚polyjoule‘ aus Nantes mit seinem Brenstoffzellenfahrzeug sensationelle 4.896 Kilometer mit umgerechnet einem Liter Kraftstoff. Das entspricht der Strecke von der portugiesischen Atlantikküste bis nach Moskau oder einem Verbrauch von 0,02 Litern auf 100 Kilometern.

24 deutschen Teams waren dabei. Das Offenburger Team und ihr ‚Schluckspecht‘ belegte mit 2.795 Kilometern den Rang zwei in der Gesamtwertung.. Mit 2.614 Kilometern fast genauso weit und damit auf Platz drei kam das Team ‚proTRon‘ der Fachhochschule Trier.

Große Freude herrschte auch bei der Hochschule Merseburg: Für den futuristischen ‚Nios‘, der hauptsächlich aus Naturfasern gebaut ist, erhielt das Team mit dem Design Award eine der sieben begehrten Sonderauszeichnungen.

Erstmals wurden beim Shell Eco-marathon Elektrofahrzeuge in einem Demonstrationslauf getestet. Ab 2011 sollen die bisherigen Klassen für Verbrennungsmotoren, Solar und Brennstoffzellen neu aufgestellt werden.