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Suchen für den guten Zweck

18. August 2010

Anfang 2010 wurde gemeldet, dass zwei Suchanfragen bei Google so viel Energie verbrauchen, wie zum Erhitzen einer Tasse Wasser notwendig ist. Mit entsprechendem CO2-Ausstoß.

„Wir haben herausgefunden, dass der Besuch auf einer Internetseite pro Sekunde eine Emission von rund 20 Milligramm Kohlendioxid verursacht“, sagt der US-amerikanische Physiker Alex Wissner-Gross, der Ökobilanzen zu Internetseiten erstellt.

© Ecosia

Zeitgleich zur Klimakonferenz in Kopenhagen ging nun eine Suchmaschine ans Netz, bei der mit jeder Suchanfrage fast zwei Quadratmeter Regenwald gerettet werden. Ecosia arbeitet nach eigenen Angaben mit klimafreundlichem Ökostrom. Es heißt, der „Ökostrom“ für die Webserver werde von einem EnBW-Tochterunternehmen geliefert.

Bildquelle: Ecosia.org

Und so funktioniert’s:
Wie sorgt Ecosia für Einnahmen?

Yahoo und Bing helfen uns nicht nur, ausgezeichnete Suchergebnisse bereit  zu stellen; sie versorgen uns auch mit den gesponserten Links, die wir für die Verwirklichung der Werbeeinnahmen benötigen. Gesponserte Links sind kurze, relevante Textanzeigen, die von Firmen mit dem Ziel geschaltet werden, ihre Produkte und Dienstleistungen an die Benutzer der Suchmaschine zu verkaufen. Die Firmen zahlen für jedes Anklicken ihres gesponserten Links und jedes Anklicken dieser Anzeigen sorgt für Einnahmen von ein paar Cents für die Suchmaschine.

Etwa 2% der Suchen über Ecosia führen zu einem Anklicken eines gesponserten Links. Bei einer Mischkalkulation von normalem Anklicken und Anklicken gesponserter Links verdient Ecosia ca. 0,13 Euro-Cent pro Suche. Wir spenden wenigstens 80% dieser Einnahmen an den WWF. Dank dieser Spenden können wir etwa 2 Quadratmeter mit jeder Suche retten.

Wie rettet Ecosia den Regenwald?

Ecosia führt nicht selber das Regenwaldschutzprogramm durch; wir spenden für ein Regenwaldschutzprogramm des WWF. Das gegenwärtige WWF-Projekt befindet sich in dem Juruena National Park im Amazonas-Gebiet in Brasilien. Hier klicken, um mehr über das derzeitige Regenwaldschutzprojekt zu erfahren.

»»» http://ecosia.org/how.php

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Was hat Google mit dem Mond zu tun?

21. Februar 2010

Google sponsort einen Wettbewerb mit dem Namen Lunar X Prize. Der Wettbewerb steht privat finanzierten Gruppen offen. Die Gruppen erhalten eine Aufgabe, die leicht zu beschreiben aber schwer umzusetzen ist.

Sie müssen ein Fahrzeug vorstellen, das zum Mond fahren kann, sicher auf seiner Oberfläche landen kann und dort eine mobile Robotervorrichtung einsetzen kann. Der Gewinner könnte mehr als 20 Millionen $ erhalten. Es haben sich bereits etliche Teams für den Wettbewerb angemeldet. Das Rennen läuft!

Weitere Infos hier:

»»» http://science.howstuffworks.com/google-lunar-challenge.htm

»»» www.googlelunarxprize.org