Posts Tagged ‘universität’

Energieideen aus der Uni

21. März 2011

Ohne Akkus oder Batterien fahren – unmöglich?

Es bekommt seine Energie nicht aus mitgeführten Batterien oder Akkus, sondern aus elektrischen Leiterbahnen, die im Fahrzeugboden verlegt sind. Gestatten: Das „E-Quickie“, Ergebnis einer Zusammenarbeit von 14 Studierenden der Bachelorstudiengänge Maschinenbau und Mechatronik sowie des internationalen Masterstudiengang Mechatronic und Micromechatronik Systems an der Hochschule Karlsruhe.

Bildquelle: Uni Karlsruhe

Das 60 kg leichte Wunderwerk erinnert auf den ersten Blick an ein liegendes Fahrrad mit Fahrerkapsel – nicht gerade futuristisch, würde es vom Design doch eher in die 50er Jahre passen. An der Fahrzeugunterseite befinden sich entsprechende Abnehmer, die nach dem Prinzip der elektrischen Induktion die Energie aus diesen Leiterbahnen beziehen und an den elektrischen Nabenmotor des E-Mobils weiterleiten.

Ziel des Projekts: Zeigen wie energieeffzient man sich fortbewegen kann.

Es geht also auch ohne Akkus, aber nicht ohne Hilfsmittel.

Bildquelle Uni Karlsruhe

Weitere Informationen:

http://www.hs-karlsruhe.de/~e-quickie

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Gestatten: Ich baue Windanlagen.

26. Oktober 2010

Und Sie?

Die Wind Lift 1 hat als das Service und Installationsschiff der Bard Engineering Group alle Hände voll zu tun.

Allein das Fundament einer handelsüblichen Anlage in einem Offshore Park wiegt mehr als 1000 Tonnen auch die Stürzpfähle wiegen bei einer Länge von etwa 70 Metern jeweils etwa 210 Tonnen. Da muss Transport und Montage entsprechend ausgelegt sein. Hier hat die Bard Engineering Group eine passende Antwort. Mit der Wind Lift 1 haben die Bremer ein Schiff entwickelt, das den Anforderungen für den Anlagenbau im Offshore-Bereich gerecht wird.

Es wurde getestet und simuliert was das Zeug hält, mit Modellen im Maßstab 1:40 wurden sowohl die neue Fundamentstruktur, als auch das Schiff im Wellenkanal der technischen Universität in Berlin kräftig unter Stress gesetzt – und für gut befunden.

Auch Wellenhöhen sind kein Problem mehr: Die Wind Lift 1 kann sich mit vier 72 Meter langen Beinen selbst aufbocken. Mit 36 Metern relativ breit, kann das 103,8 Meter lange Schiff trotz eines hohen Schwerpunkts und eines Tiefgangs von nur 3,5 Metern auch bei Windstärke 11 noch mit bis zu 10,1 Knoten fahren.

Foto: Bard Engineering Group

Weitere Informationen:

http://www.welt.de/~Innovationen

Zum Unternehmen Bard Engineering GmbH schreibt die Wirtschaftswoche: „Dass ausgerechnet das Bremer Unternehmen Bard zum Pionier bei Windparks werden könnte, hatte dem 2003 gegründeten Neuling im Windgeschäft kaum jemand zugetraut. Zumal niemand die unternehmerischen Fähigkeiten des damals 68-jährigen Gründers Arngolt Bekker einschätzen konnte.“

Wer bin ich?

11. Oktober 2010

Sie ist das Kind eines Dichters, auch wenn sie ihn erst Anfang 20 auf einem Portraitfoto sehen durfte. Ihre Mutter hatte daran ebenso großen Anteil wie an ihrem naturwissenschaftlichen Interesse – hatte sie doch als eine der wenigen Frauen Geometrie und Astronomie studiert. Diese mathematisch interessierte Mutter, erzog sie standesmäßig konventionell, ermöglichte ihr aber eine naturwissenschaftliche Ausbildung – ihr Hauslehrer war ein ehemaliger Cambridge Professor und der übliche Privatunterricht umfasste die für Mädchen höchst ungewöhnlichen Fächer Mathematik und Astronomie.

Mit 18 begann sie sich für Maschinen zu interessieren. Sie besuchte technische Ausstellungen und wissenschaftliche Vorträge. Anfang der 1830er Jahre lernte sie die angesehene Mathematikerin Mary Somerville kennen. Mary Somerville ermutigte sie in ihren Studien zur Mathematik und Technik und führte sie in die wissenschaftlichen Kreise Londons ein. Hier hörte sie 1834 zum ersten Mal von Charles Babbages Idee einer neuen Rechenmaschine, der Difference Engine.

Mit 19 Jahren heiratete sie. Ihr Mann schrieb für sie, dennoch führte sie, laut eigener Aussage, eine unglückliche Ehe, da ihr neben den mütterlichen Pflichten zu wenig Zeit für ihre beiden Leidenschaften Mathematik und Musik bleibe. Erschwerend hinzu kam der verbotene Zutritt für Frauen in Bibliotheken. 1840 begann sie eine Korrespondenz mit Augustus De Morgan, dem ersten Mathematikprofessor an der Universität London, um wenigstens auf diese Weise ihre Studien fortsetzen zu können.

Nachdem sie 1842 einen italienischen Artikel über Babbages zweites großes Rechenmaschinenprojekt, die Analytical Engine, übersetzt hatte und Babbage den Text geschickt hatte, ermutigte sie dieser, sich weiter mit der Maschine auseinander zu setzen und eigene Erläuterungen anzufügen. Die Kommentare nahmen verdreifachten die Länge des ursprünglichen Artikels. Zusammen arbeiteten sie die Programmiergrundlagen der Analytical Engine weiter aus. Adas Vorschlag zur Berechnung von Bernoulli Zahlen wird heute als das erste Computerprogramm angesehen. ‚Die Analytische Maschine,‘ sagte sie, ‚webt algorythmische Muster, genauso wie der Jacquard-Webstuhl Blumen und Blätter webt.‘ Ihr mathematisches Verständnis war von außerordentlichem Vorstellungsvermögen geprägt.

Die Zusammenarbeit erlangt großes Interesse, aber dennoch lehnt Babbage eine weitere Zusammenarbeit ab.

Auch eine Möglichkeit die theoretischen Erkenntnisse technisch umzusetzen, gab es damals nicht, da man noch keine feinmechanischen Geräte wie die heutigen EDV-Anlagen herstellen konnte. Allerdings lassen ihre Erkenntnisse heutige Computersysteme funktionieren: Mehr als 100 Jahre nach ihrem Tod benannte man 1979 eine Programmiersprache nach ihr.

Lösung von mir gibt’s im nächsten Eintrag…

Schnurantrieb lässt Roboterhände kraftvoll zupacken

11. August 2010

Bildquelle: Universität des Saarlandes

Roboter sollen künftig Erdbebenopfer aus zerstörten Häusern bergen oder Senioren im Haushalt helfen. Damit Roboter wie menschliche Helfer zupacken, benötigen sie Hände, die schwere Gegenstände greifen und auch behutsam ablegen können. Forscher der Universität des Saarlandes haben jetzt einen Schnurantrieb für Roboterhände entwickelt, der auf einfache und Platz sparende Weise enorme Kräfte übertragen kann.

Als Vorbild für die künstlichen Muskeln diente das Katapult der alten Römer. Den neuartigen Miniatur-Antrieb stellten die Ingenieure vom 17. bis 24. April 2010 auf dem saarländischen Forschungsstand der Hannover Messe vor.   Das Projekt ist Teil des EU-Projektes Dexmart. Vor zwei Jahren gestartet verfolgt das Projekt das Ziel, bessere Roboterhände zu entwickeln. Acht Universitäten und Forschungsinstitute aus Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien sind dabei mit von der Partie. Die Koordination übernahm die Universität in Neapel.

»»» http://www.uni-saarland.de/

Da bau ich mir doch besser schnell meinen eigenen kleinen Helfer

20. März 2010

Dank LEGO Mindstorms ein Kinderspiel…

dank der Forschung kann er auch schnell und langsam laufen:

Wissenschaftler aus Göttingen entwickeln einen autonomen Laufroboter, der durch „Chaos-Kontrolle“ flexibel verschiedene Gangarten nutzen kann…

»»» http://www.nncn.uni-freiburg.de/